Transparente Daten statt teurer Unwissenheit: Im Krankenhaus Maria‑Hilf Brilon wird durch emson eine Abrechnungsabweichung aufgedeckt

Ausgangslage

Im Rahmen einer regelmäßigen Kontrolle der Energiedaten des Städtischen Krankenhauses Maria Hilf Brilon in emson fiel auf, dass für einen längeren Zeitraum auffällige Erdgasverbräuche hinterlegt waren. Die Daten werden vom Versorger übermittelt und automatisch importiert.

Konkret zeigten sich zwischen März und Mai auffällige und untypische gleichförmige Verbrauchswerte und eine Datenlücke am Monatsende. Eine verlässliche Auswertung der Verbrauchsdaten und eine korrekte Abrechnungsprüfung waren unter diesen Umständen erheblich erschwert.

Die Lösung

Unser Team analysierte die Auffälligkeiten im Detail und nahm Kontakt mit dem Energieversorger auf, um die Ursache zu klären.

Der Versorger informierte uns, dass für März und April Ersatzwerte vorliegen, die auf einen versorgerseitigen Fehler zurückzuführen sind und leider nicht korrigiert werden können. Um die Ersatzwerte im Mai und die Datenlücke Ende Mai zu korrigieren, übermittelte der Versorger einen neuen Lastgang. Dieser wurde mithilfe des manuellen Imports in emson eingepflegt und enthielt plausible Verbrauchswerte.

Abschließend wurden für 2025 ein Abgleich aller vorliegenden Verbrauchswerte mit den bereits erhaltenen Energieabrechnungen durchgeführt, um mögliche Abweichungen in den Abrechnungen sichtbar zu machen.

Das Ergebnis

Die Analyse zeigte eindeutig: Im Mai wurden die übermittelten Ersatzwerte abgerechnet – mit einer Differenz von rund 150.000 kWh und daraus resultierenden Mehrkosten von etwa 13.000 €.

Durch die transparente Datenlage in emson konnte umgehend eine Rechnungskorrektur beim Versorger angestoßen und auch umgesetzt werden – die Gutschrift ist bereits erfolgt.

Seitdem sind alle Verbrauchsdaten wieder schlüssig und stimmen mit den Energierechnungen überein. Alle wichtigen Daten stehen zentral in emson bereit und ermöglichen eine belastbare, durchgängig nachvollziehbare Prüfung – ein wichtiger Schritt für mehr Kontrolle und Transparenz im Energiemanagement des Krankenhauses.

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